Komşu e.V.
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 Rucksack-Projekt

 
   
 
Unsere Kita nimmt seit 2006 am Rucksack Projekt teil. Die Koordination von Rucksack I in den Kreuzberger Kitas hat die Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V übernommen.  Dem Projekt liegt ein Konzept zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich zugrunde. Mütter und Erzieherinnen werden Partner für die Sprachförderung der Kinder.
   
 
Rucksack ist ein bewährtes Programm der alltagsintegrierten Familienund Sprachbildung. Das Programm ist für Eltern und ihre Kinder (4-6 Jahre), die eine oder mehrere nichtdeutsche Familiensprache(-n) sprechen. Das Rucksack-Programm dauert 36 Wochen und die Teilnahme ist kostenlos. Eine Gruppe an Eltern trifft sich 1mal in der Woche in der Kita, um sich auszutauschen. Dabei steht ihnen eine qualifizierte zweisprachige Elternbegleiterin zur Seite. Bei den Treffen werden in Zusammenarbeit mit der Elternbegleiterin Materialien zu verschiedenen Themen besprochen. Diese Materialien nehmen die Eltern (in ihrer nicht-deutschen Familiensprache) mit nach Hause und „bearbeiten“ sie gemeinsam mit ihrem Kind spielerisch. Die Kita greift die Themen der Eltern auf und fördert die Kinder zusätzlich in der deutschen Sprache. Der Rucksack unterstützt die Mehrsprachigkeit von Kindern. Die Materialien gibt es in albanischer, arabischer, deutscher, französischer, griechischer italienischer, englischer, polnischer, russischer, serbischer/ kroatischer spanischer und türkischer Sprache.
   
 
Rucksack aile ve dil gelişim programıdır. Bu program yaşları 4-6 arasında çocuk sahibi olan bütün aileler için geçerlidir. Program 36 haftalık bir süre boyunca uygulanır ve katılım ücretsizdir. Velilere haftada bir gün iki saatliğine yuvada toplan-maktadır. Velilere kendi ana dillerindeki Rucksack alıştırma malzemeleriyle birlikte aydın-latıcı bilgiler veriliyor. Gruplar, tecrübeli eğitim elemanları tarafından yönetiliyor. Bir yandan da velilerin evde işlediği konular ve kullandığı sözcükler yuvada Almanca olarak ele alınır ve çocuklarla sürdürülen eğitsel çalışma buna göre düzenlenir. Rucksack bir çok dilde uygulanabilir. Almanca, arapça, arnavutça, ingilizce, ispanyolca, italyanca, polonyaca, rusça, sırpça ve türkçe
   
         
     
           
 
Methodische Vorgehensweise

Das Programm "Rucksack" geht die Förderung von Kindern im Elementarbereich mehrdimensional und systemisch an: Es berücksichtigt die Entwicklung der Kinder in Bezug auf ihre Lebenswelt und ihre Familie. Es hat ebenso das Bildungssystem "Kindertagesstätte" und die in ihm Agierenden im Blick. Mütter, Erzieher und Erzieherinnen werden Partner für die Sprachförderung der Kinder. Rucksack zielt auf die Förderung der Muttersprachenkompetenz, auf die Förderung des Deutschen und auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung ab. Dabei werden die Mütter als Expertinnen für das Erlernen der Erstsprache angesprochen, nicht orientiert an ihren Defiziten, sondern an ihren Stärken. Durch Anleitung und mit Hilfe von Arbeitsmaterialien werden sie auf die Förderung der Muttersprache vorbereitet. Mütter werden so in ihrer Sozialisationskompetenz gestärkt. Sie treffen sich einmal in der Woche für zwei Stunden und machen gemeinsam Aktivitäten, die sie in der Woche mit ihren Kindern zu Hause durchführen sollen.

Während dieser Treffen lernen sie den Wert von Literatur, Bilderbüchern, Liedern, den Wert des Spielens und Malens sowie der Verbindung von Sprache und Handeln für die Entwicklung ihres Kindes in der alltäglichen Beschäftigung kennen. In der Regel gehören die am Programm beteiligten Mütter der bildungsfernen Schicht an. Mit der kontinuierlichen Vermittlung des Programms über neun Monate wächst auch ihre muttersprachliche Kompetenz – ein Zuwachs, der sich unmittelbar für die Sprachentwicklung ihrer Kinder auswirkt.

Die Anbindung an die Kindertagesstätte ist sehr wichtig und für die RAA´s eine Bedingung für die Weitergabe des Programms, denn hier soll die Förderung in der deutschen Sprache parallel zu der Arbeit mit den Müttern erfolgen. Die Kindertagesstätten verpflichten sich, das Programm der Mütter mit ihrem Konzept der Zweitsprachenvermittlung zu koordinieren. Die Erzieherinnen kennen das Programm genauso wie die Eltern und sollen möglichst parallel das Thema der Woche sprachlich in ihren Kindergartenalltag integrieren. Die Erzieherinnen werden durch die RAA mit Fortbildungsangeboten auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Die Programme sind nicht nur Sprach- und Lernprogramme, sondern reflektieren soziokulturelle Themen aus den Erfahrungsfeldern der Migrantenfamilien, Schule, Alltag, Freizeit, Feiertage, Feste und Religion. Die soziokulturell aufbereiteten Themenfelder sind gleichzeitig Anregung für die Kindertageseinrichtung, ihren Alltag interkulturell zu gestalten. Elternbegleiterinnen, Mütter und Erzieherinnen sind in dem Projekt Lernende und Gebende zugleich.

Zielsetzungen des Rucksackprogramms

1. Die Förderung von Mehrsprachigkeit bei Migrantenkindern:

Die Wertschätzung der Muttersprache bedeutet auch Erziehung zu Respekt vor anderen Werten. Die Förderung der Erstsprache ist Voraussetzung für den Erwerb der Zweitsprache. Mehrsprachigkeit ist eine Schlüsselqualifikation für soziale und berufliche Teilhabe in dieser Gesellschaft.

2. Die Stärkung der Erziehungskompetenz:

Die Mütter sollen als Erziehungsexpertinnen gestärkt werden und Verantwortung für Erziehung und Bildung ihrer Kinder übernehmen.

3. Die Stärkung des Selbstwertgefühls der zugewanderten Mütter und deren Kinder:

Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der zugewanderten Mütter werden durch das eigene Lernen und die Übernahme von Aufgaben gestärkt, und das Anknüpfen an ihre Stärken wird angeregt. Ihnen wird der Wert der vorschulischen Förderung ihrer Kinder vermittelt. Das gestärkte Selbstbewusstsein der Mütter drückt sich in einer verantwortlichen Mitarbeit und in einer Auseinandersetzung mit den Erzieherinnen über die Ziele der Einrichtung aus. Die Kontaktaufnahme zu Müttern bzw. Eltern der eigenen kulturellen Gruppe und der Mehrheitsgesellschaft wird dadurch erleichtert. Damit geht eine Stärkung in der Entwicklung der Kinder einher.

4. Die Stärkung der Interkulturellen Pädagogik und des Mehrsprachenkonzepts der Einrichtung:

Die Einrichtung übernimmt die Verantwortung für die Entwicklung der Kinder in Bezug auf ihre Mutter- und Zweitsprache. Sie entwickelt ein Konzept für Mehrsprachigkeit und Interkulturalität. In diesem Rahmen öffnet sie sich für ein interkulturelles Team und die teilhabende Rolle der Eltern. Ein gleichbedeutender Schritt ist die Öffnung des Teams bzw. des Trägers für die Beschäftigung von muttersprachlichen Kräften in der Einrichtung.

Förderung:
Die Rucksackgruppen werden vom Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des §16 SGB VIII und aus Mittel der Sozialen Stadt vom Quartiersmanagement am Mehringplatz und durch den Europäischen Sozialfond Kommunal-Kombi finanziert. Die Rucksackgruppen werden vom Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des §16 SGB VIII und aus Mittel der Sozialen Stadt vom Quartiersmanagement am Mehringplatz und durch den Europäischen Sozialfond Kommunal-Kombi finanziert. Die Rucksackgruppen werden vom Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des §16 SGB VIII und aus Mittel der Sozialen Stadt vom Quartiersmanagement am Mehringplatz und durch den Europäischen Sozialfond Kommunal-Kombi finanziert.

   
 

 Internet:
  http://raa-berlin.de/service/angebote-und-projekte/
  http://www.awo-spree-wuhle.de/rucksack



Kontakt:
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e.V.
Begegnungszentrum Frühe Bildung in der Familie
Adalbertstr. 23a 10997 Berlin
Tel.: 030.695 65 885 Fax: 030.939 57 002
Koordination Rucksack
Helena Armbruster
Tel.: 030.695 35 628
h.armbruster@awo-spree-wuhle.de
Christiane Börühan
Tel.: 030.69535 623
rucksack@awo-spree-wuhle.de